Im Februar und März zeigte sich einmal mehr, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für den Erhalt unserer heimischen Natur ist. Der NABU Horlofftal führte gemeinsam mit zahlreichen Freiwilligen mehrere Pflegeeinsätze in und um Hungen durch, um Streuobstwiesen und Biotopflächen nachhaltig zu erhalten. Koordiniert wurden die Pflegeeinsätze von Vorstandssprecher Wolfgang Macht.
Pflege der städtischen Streuobstwiesen
Im Februar stand der jährliche Obstbaumschnitt auf der betreuten Streuobstwiese „Am Stümpfenweg“ an. Insgesamt zwölf engagierte Helferinnen und Helfer packten mit an. Unter der fachkundigen Anleitung von Heidi Ziebarth wurde dabei das teils im November erworbene Wissen aus einem Schnittlehrgang praktisch angewendet und vertieft.
Die Fläche wird seit über 30 Jahren ehrenamtlich vom NABU Horlofftal gepflegt und ist eine von mehreren Flächen, die der Verein von der Stadt Hungen gepachtet hat. Insgesamt betreut der NABU mehrere Streuobstwiesen und Biotope und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft und zur Artenvielfalt. Bereits eine Woche später folgte ein weiterer Pflegetermin auf der Obstbaumwiese an der Nonnenröther Straße.
Weitere Pflegeeinsätze im Hungener Stadtgebiet
Auch an anderen Standorten waren engagierte Helferinnen und Helfer im Einsatz: Auf den Obstwiesen am Galgenberg beteiligten sich rund zehn Personen. Für die Aktiven gab es dort zudem eine Mittagsverpflegung mit leckerer Suppe und Kuchen. An der Teufelswiese waren fünf Helferinnen und Helfer im Einsatz. Ein weiterer Einsatz fand auf dem NABU-Grundstück hinter dem Hungener Freibad statt, wo ebenfalls fünf Freiwillige den Bewuchs zurückschnitten.
Diese Maßnahmen sind entscheidend, um Lebensräume zu erhalten und die Artenvielfalt zu fördern. Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas und benötigen regelmäßige Pflege.
Der NABU Horlofftal bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern. Wer sich künftig engagieren möchte, darf sich gerne beim Verein melden – jede helfende Hand ist willkommen.

Fotos und Text: NABU Horlofftal


